06. August 1945
8:15 Uhr Ortszeit startete sie ihren Flug. 8:16 Uhr forderte sie tausende Menschenleben.
Die Atombombe.
"Der Mensch erfand die Atombombe. Keine Maus käme jemals auf die Idee, eine Mäusefalle zu erfinden."
Anlässlich dieses Jahrestages möchte ich euch eine wichtige Buchreihe und einen grandiosen, wenn auch sehr traurigen Film vorstellen.
Buchreihe
Barfuss durch Hiroshima
Keiji Nakazawa
Teil 1.
Der Morgen des 6. August 1945 beginnt sonnig. Niemand ahnt, was
Augenblicke später über die Bewohner der Stadt Hiroshioma hereinbrechen
wird... Keiji Nakazawa ist sechs Jahre alt, als die Atombombe über
seiner Heimatstadt gezündet wird. Im ersten Teil seiner vierbändigen
Autobiographie dokumentiert der Autor die letzten Monate des zweiten
Weltkriegs im militaristisch geprägten Japan: Die eiserne
Kriegstreiberei eines unbelehrbaren Regimes, der blinde Opportunismus
der Mitläufer, die Unterdrückung von politisch anders Denkenden und
schließlich die Katastrophe.
- Beschreibung von amazon.de -
Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, war ich zutiefst berührt und geschockt, dass der Autor den Mut dazu hatte, seine Geschichte so offen darzulegen.
Das Buch ließt sich in kurzen Augenblicken sehr flüssig lesen, aber in anderen Momenten sitzt man da und kann sich nur die Frage stellen: Ist das wirklich so passiert?
Ja, ist es.
Und ich finde es grausam.
Soviele Menschenleben und für was? Das wissen die meisten doch bis heute nicht.
Wer wissen will, wie sich die Bevölkerung, die Zivilisten gefühlt haben, die doch am meisten darunter gelitten haben, mit ihrem Leben bezahlt haben, dem empfehle ich die Reihe "Barfuss durch Hiroshima".
Die Reihe umfasst vier Teile, welche allesamt spitze sind und zeigen was wirklich war.
Filmreview
Die letzten Glühwürmchen
Nachdem ihre Mutter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in den
Bombenangriffen auf Tokio umgekommen ist, sind der jugendliche Seita und
seine kleine Schwester Setsuko sich selbst überlassen. Ihr Vater dient
fern der Heimat in der kaiserlichen Marine. Anfänglich leben die
Geschwister bei einer Tante, die ihnen aber wenig Liebe entgegenbringt
und ihnen Zeit und Kosten vorhält, die sie verursachen. Die zwei Kinder
richten sich in einer Höhle bei einem Bach häuslich ein, aber ihre
mageren Vorräte sind bald aufgebraucht. Um seine Schwester versorgen zu
können, ist Seita gezwungen zu stehlen. Trotz seiner Bemühungen stirbt
sie am Ende an Unterernährung. Betroffen und geschwächt kehrt Seita in
die verwüstete Stadt zurück und stirbt umbemerkt in einem überfüllten
Bahnhof.
- Beschreibung von amazon.de -
Dieser Film... ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen kann, außer dass er bewegend, gut gemacht und mitreissend ist. Aber was erwartet man von einem Film, der Ende 1945 spielt?
Diesen Film habe ich nie wirklich wahrgenommen, ausgeblendet... und irgendwann habe ich mich hingesetzt und ihn geschaut.
Ich war überrascht, was dieser Film vermittelt hatte bzw. vermitteln kann.
Ein Geschwisterpaar, ohne Eltern, auf der Suche nach Ruhe vor dem Krieg.
Wie sie es schaffen, wie viel Freude sie daran haben, alleine zu leben ist wundervoll. Auch, wenn das Ende des Films sehr tragisch ist.
Aber wie man am Anfang des Filmes schon merkt:
die Beiden sind nach ihrem Tod wieder zusammen, und das ist das Wichtigste was zählt.
hey habe gerade bei Dhini deine Umfrage gesehen. Also ich Poste nicht nur über Dm Sachen sondern über alle schönen Dinge des Lebens. Würde mich freuen wenn du mal vorbeischaust ;)
AntwortenLöschenlifetime(klick)