Montag, 3. Dezember 2012

Wunder der Heiligen Nacht ~ Die Tragödie beginnt ... 3. Dezember

Huhu meine lieben Leser! ~

Das heutige Kapitel ist leider nicht so lang... gomen. T.T

Ich muss euch sagen, ich habe mich heute echt aufregen müssen, wegen einer Meinung zu dieser FanFiktion. 
Nein, keine Angst. Es sagte keiner, dass sie reif für die Tonne wäre... nein!
Man sagte mir, ich solle JAH das richtige Pairing verwenden, weil die Story ja sonst keinen interessieren würde... seh ich überhaupt nicht so. >.<
Es liegt doch bei jedem Autor, wie er seine Story an den Mann bringt, mit seinem gewolltem Pairing!
Ich mein:
ich verkuppel in meinen Digimon-FanFiktions immer Taichi mit Sora, weil sie in meinen Augen viiiiel besser zusammen passen, als MattxSora. 
Künstlerische Freiheit!! :'D
Und wegen sowas zu behaupten, ich würde weniger Leser bekommen, als sonst, ist doch vollkommener Schwachsinn.

Eine Freundin riet mir:
Steh darüber.

Und:
sie hat recht.

Meine Ideen. Meine Kapitel. Meine FanFiktion!


Und somit zum Kapitel:

Die Tragödie beginnt ... 3. Dezember

„Steh endlich auf! Sonst kannst du zu Fuß gehen…“ Langsam richtete sich das Mädchen auf. Nachdenklich nahm sie ihre Umgebung wahr. Gestern war nicht wirklich ein Tag gewesen, welchen sie verewigen wollte. Leichtfüßig ging sie in das Badezimmer und stellte sich vor den Spiegel. „Warum soll er sich auch in mich verlieben…?“ Ihr Gedanke galt Mimi. Mimi war hübsch. Hübscher als sie. Ihre Freundin war eine Augenweide und sie war… das graue Entlein. „Beeil dich!“ Sie zuckte zusammen und widmete sich dem zurechtmachen ihrer Person.
„Also dann, bis heute Abend.“ Beunruhigt nickte sie kurz und drehte sich Richtung Schulgebäude. In den ersten beiden Stunden sollten sie Vertretung haben, weil ihre Lehrerin erkrankt war. Leicht gelangweilt betrat sie den Klassenraum. Fröhlich wurde sie von Davis empfangen. „Wie geht’s dir?“ Sie murmelte nur etwas Unverständliches und setzte sich an ihren Platz. Ihr Kumpel ignorierte ihre anscheinende Abwesenheit und setzte sich auf einen Stuhl vor ihre Nase. „Ist alles in Ordnung…?“, wollte er besorgt wissen, sodass sie ihn ernst anschaute. „Geht so.“, schnaubte sie und schaute in Richtung ihrer besten Freundin, welche gerade das Klassenzimmer betrat. Ohne den Braunhaarigen eines weiteren Blickes zu würdigen lief sie ihr entgegen und entführte sie vor der Tür, auf den Flur.

„W-Was ist denn los…?“ Sie erwiderte nichts und begann kleine Tröpfchen zu vergießen. „E-Er hasst mich…“ Ein abstrakter Blick. „Wie bitte?!“ Ihr Gegenüber erwiderte nichts weiter und streifte mit ihrem Ärmel über ihre Augen, weil sie aus einer Richtung seine Worte vernehmen konnte. Er begrüßte beide freundlich und zeigte seine Hand. „Alles in Ordnung.“, wisperte er und betrat das Klassenzimmer. Neugierig betrachtete ihre Freundin sie. „Was ist denn gestern passiert?“ Sie setzte sich auf den kühlen Boden und blickte zu ihr hoch.
„Wir haben gestern gemeinsam Plätzchen gebacken…“, begann sie. Ihre Freundin wollte gerade mit einem „Ist doch toll!“ um die Ecke kommen, doch sie sprach bereits weiter. „Mit Cody… und mit Mimi.“ Bei dem Klang des zweiten Namens wurde sie stiller. „Mimi hatte die Idee noch Schokolade auf die Kekse zu verteilen… naja, ihr ist dann die Schüssel aus der Hand gefallen und er wollte das Blech retten. Das war aber zuvor noch im Ofen…“ „Au…“ Die beste Freundin verzog das Gesicht. „Ich hab ihn dann die Hand verbindet und Mimi hat ihn anschließend in das Krankenhaus gefahren…“ Ihr Gegenüber merkte die ungewohnte gespaltene Stimmung ging aber nicht darauf ein. „Er hasst dich nicht…“, erklärte sie kurz und bündig. Ihr nächster Weg führte zurück ins Klassenzimmer, da die Vertretung ihren Weg durch den Flur machte.

„Guten Morgen.“, grinste sie vergnügt und schien keine Rückmeldung zu erwarten. „Da es auf Weihnachten zugeht hat das Kollegium beschlossen, dass jede Klasse etwas Besonderes veranstalten sollte. Damit keine Zeit vergeht, weil sich keiner einig wurde, haben die Klassenlehrer beschlossen, was zu machen ist.“ ‚Partizipation adé…‘, ging es ihr durch den Kopf. „Die Entscheidung: ein Theaterstück. Shakespeares Romeo und Julia. Sie horchte auf. Die größte Leidensstory der Weltgeschichte. Sie würde momentan wohl die perfekte Julia abgeben. Und da vernahm sie bereits ihren Namen. Ihr Blick ging Richtung Tafel, an welcher er auch zu finden war. „J-Julia… Moment!“, sie sprang auf. „Ich soll Julia spielen?!“ Die Lehrerin nickte ihr mit einem Sonntagslächeln zu. „I-Ich?!“ Davis unterstützte die Lehrerin. „Du wirst das schon packen.“, grinste er hämisch und schaute wieder zur Tafel, an welchem nun der Name des Romeo auftauchte. Und zu wem sollte diese Rolle besser passen, als zu ihm? Es war nicht mehr zu rütteln. Die Entscheidung stand fest. Sie Julia. Er Romeo. Perfekte Besetzung. Eigentlich. Aber nicht heute. Nicht diese Woche. Nicht diesen Monat. Nicht dieses Jahr! Leicht zögernd hob er die Hand. „Sind Sie sich sicher, dass Sie mich für die Besetzung haben wollen?“ Diese Aussage traf sie wie ein Schlag. Wollte er etwa nicht mit ihr spielen? Da drangen wieder ihre Selbstzweifel zu ihr. Natürlich wollte er nicht. Mimi wäre auch besser geeignet. Aber sie ging an eine andere Schule. Eingeschüchtert schaute sie zu ihrer besten Freundin. „Ich halte es für eine gute Idee!“, preschte sie, gedankenlesend, hervor. Und auch der Rest der Klasse war für diese Aufteilung. So mussten sie nur wenig bis gar keinen Text lernen, was ihnen die Entscheidung schneller als gewohnt abnahm. Schnaufend rückte sie ein Stück tiefer auf ihrem Stuhl. Sie sollten also das Paar des Jahrhunderts spielen. Die Tragödie. Sie war sich sicher: sie würde sich ein weiteres Mal ereignen. 
Noch schrecklicher, als je zuvor.

2 Kommentare:

  1. Die Fan Fiktion ist klasse! Lass dir keinen Mist einreden Süße!!!
    Wieder mal ein super tolles Kapitel, jetzt wirds spannend :D Ich freue mich wieder auf die Fortsetzung! <3

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    1. Und ich weiß wieder, warum ich dich so lieb hab ♥

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