Freitag, 7. Dezember 2012

Wunder der Heiligen Nacht - Friede, Freude... Angst! ... 5. Dezember und Nikolaus

Ich hoffe ihr habt gestern etwas Feines zu Nikolaus bekommen.♥

Ich durfte mich über einen kleinen Schokoladennikolaus freuen, was auch reichen sollte zum 6. Dezember... oder sehe nur ich das so?! O.O

Wenn ich sehe, was manche Personen (u.a. auch Kinder) bekommen, am 6. Dezember, überlege ich wirklich, ob sie noch Weihnachten brauchen...
nun ja... diese Meinung findet ihr auch in dem heutigem Kapitel wieder, ich konnte es mir nicht verkneifen. ;3

Heute gibt es ein Doppel für vorgestern und gestern... ~

Friede, Freude... Angst! ... 5. Dezember und Nikolaus

Liebes Tagebuch,
ich bin einfach fort gelaufen… das kennt keiner von mir, am aller wenigsten ich selber. Aber ich musste einfach weg. Schließlich war ich an der Sache Schuld… ich wollte ihm doch keine Schmerzen zufügen. Gut, viele würden sagen, dass es nicht meine Schuld war, aber ich denke so. Er ist mir hinterher gelaufen, aber ich konnte ihn abhängen, da ich in die Bahn gestiegen bin. Dass die nur weiter weg von Zuhause führte, habe ich nicht beachtet, weshalb ich jetzt endlich Zuhause bin, nachdem Mama mich abgeholt hat… sie hatte gesehen, dass es mir dreckig ging und bot mir an darüber zu reden. Das Angebot habe ich abgelehnt. Ach, mich kann man echt vergessen! Als die SMS von ihm kam stand ich gerade an der Haltestelle und wartete auf die richtige Bahn. Er wollte wissen, was war… warum ich einfach weggelaufen bin. Kann er sich das nicht denken?!


Ihr Blick fiel auf ihr Handy, welches neben ihrem Handy aufleuchtete. Er hatte noch mehr geschrieben, aber sie erkannte nur die ersten Worte.

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Was ist los? Wo bist du hin? Bist du…

Sollte sie die SMS öffnen? Ja, sie wollte wissen, was er geschrieben hatte. Aber antworten würde sie wahrscheinlich eh nicht. Und doch öffnete sie die SMS.

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Was ist los? Wo bist du hin? Bist du gut zu Hause angekommen? Hast schließlich die falsche Bahn erwischt… nein, das ist mir nicht entgangen. Bitte melde dich bei mir, ich mache mir Sorgen! Höre ich bis 21 Uhr nichts von dir, steh ich vor deiner Tür!

Okay… war das jetzt eine Drohung? Ihr Blick fiel auf die Uhr. 20:58 Uhr. Schock! Eilig tippte sie auf ihr Handy ein.

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Du brauchst nicht vorbei zu kommen. Mir geht’s gut! Meine Mutter hat mich abgeholt. Es ist schon stockdunkel, nachher passiert dir noch was.

Es klingelte. „Schwesterchen, es ist für dich!“ Sie ertappte sich dabei, diese Informationen zu ignorieren, bis ihr Geschwisterteil vor der Zimmertür stand. „Es steht jemand für dich vor der Tür!“ Nun konnte sie es nicht mehr ignorieren. Leidig stand sie auf und schlurfte langsam zur Tür. Wenn sie gar nicht an die Tür kommen würde, oder wenn nur langsam, würde er doch gehen, oder nicht? Doch als sie sich im Türrahmen wiederfand stand er vor ihr. Rote Wangen und einen dicken Schal um den Hals. Die eine Hand in der Jackentasche, die andere um das Handy geklammert, welches er hochzeigte. „Deine SMS kam zu spät.“, lächelte er. Ihr Gesicht nahm daraufhin eine leichte rote Farbe an. „Komm doch rein…“


Der Tag in der Schule hielt für sie nichts Spannendes bereit. Morgen war Nikolaus und die Jüngeren tauschten sich über ihre Wünsche aus. Bei manchen konnte man meinen, dass Nikolaus größer ausfallen sollte, als Weihnachten. Dass der heilige Nikolaus nur armen Leuten half, trat für sie in den Hintergrund. Ich wollte etwas, also habe ich es auch zu bekommen. Sie schnaufte. Ihre beste Freundin war am heutigen Tag mit anderen, auch mit ihm, auf einem Ausflug. Die Klasse wurde geteilt. Ihre Gruppe durfte bereits am letzten Wochenende in die Großstadt zum Geschenke kaufen. Sie verstand nicht, was sich die Lehrer von diesem Ausflug versprachen, aber ihr konnte es schlichtweg egal sein. Sie hatte alle Geschenke bekommen, die sie brauchte. Außer dieses eine, für ihn…


„Und was ist dann passiert?!“, wollte die beste Freundin wissen. Gemeinsam saßen sie auf dem Pausenhof. Ihr Gesicht tat das gleiche, wie am vorigen Abend. Sie wollte ihre Röte verbergen, doch es gelang ihr nicht. Schon gar nicht vor ihrer besten Freundin. „Du bist so süß!“, grinste sie. Sie war glücklich. Sie konnte wieder mit ihrer besten Freundin über alles reden und vorgestern Abend lief es einfach wunderbar. Und heute: heute war Nikolaus! Heute früh entdeckte sie bereits ein paar Nüsse und Mandarinen in einem ihrer Stiefel. Viele könnten meinen, sie wäre zu alt für solche Scherze, doch sie war glücklich. Es war einfach ein Zeichen dafür, dass man an sie dachte. Oder eher gesagt er: der Nikolaus.
Die Schulglocke ertönte. Es war Zeit für den Unterricht. Und das an Nikolaus. Egal. Der gestrige Abend lief anders als gedacht und alles war wundervoll. Dass sie gemeinsam das Theaterstück spielen sollten, hatte sie vergessen.

„Also dann…“, begann die Lehrerin und deutete auf die Beiden, welche ertappt aufblickten. Er hatte es nicht vergessen. Sie dagegen schaute geschockt. Sehr geschockt. Ihr war es also entfallen. Das entfiel auch nicht ihren Klassenkameraden, welche grinsend in ihre Richtung blickten. „Alles Gute zu Nikolaus!“, grinste Davis hämisch und bekam ein Tritt gegen sein Schienbein. „Au!“ – „Selber schuld!“, erwiderte sie spitz und betrachtete die zusammengehefteten Blätter, welcher vor ihr lagen. „Ihr Text…“ Schnaufend schaute sie auf die erste Zeile.

„Romeo, es ist nicht so, dass es nicht mein Gedanke wäre. Aber es kann nicht dies sein, was uns zu trennen vermag.“

Davis blickte über ihre Schulter. „Schnulze…“, entfuhr es ihm. Sie äußerte nichts und beobachtete die Reaktion ihres Schwarmes. Er lief leicht rot an, warum konnte sie der nächsten Zeile entnehmen.

„Aber Julia… ich liebe Euch! Ihr seid es, welche ich in meinen Gedanken sehe, ob Tags ob Nachts. Seid bei mir, wenn ich Euch brauche.“


Das Mädchen atmete aus. Okay… sie sollte mit ihm gemeinsam spielen. Romeo und Julia. An Weihnachten. Vor allen Schülern.
„Ich möchte euch alle darauf hinweisen, dass die Einladungen an die Familien bereits rausgegangen sind.“

Letzter Punkt: gestrichen. Vor einem vollbesetzten Publikum. WAS SOLLTE SIE TUN?!

2 Kommentare:

  1. Hach, wieder einmal eine wunderbare Fortsetzung! <3
    Er will bestimmt auch was von ihr und es gibt zu Weihnachten ein super süßes Happy End! *hoff* :D

    Du kannst echt schön schreiben! Hoffe mal, das das nicht deine letzte Geschichte wird...
    Hab dich lieb! <3

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    1. Ist ja auch nicht meiner erste :3
      Überlege aber, ob ich meine allererste FanFiktion auch einmal hier posten soll... naja ^//^

      Ein Happy End würde dir gefallen, nicht wahr?
      Und was, wenn es keines geben wird? T.T

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