Hallo zusammen!
Wie geht es euch heute, am ersten Advent?
Bei uns brannte heute den ganzen Tag lang das Kerzchen, was mich total happy stimmt...
leider spielt das Wetter nicht so mit.
Statt Schneeflocken klatscht uns der Schneeregen entgegen, gar nicht schön. T.T
Dabei will ich doch weiße Weihnachten!
Heute kam ich dann endlich mal dazu, mein Adventskalendertürchen zu öffnen (das von gestern >.<) ...
ein kleiner Schneemann hat mich angelacht! ♥
Der Schnee muss schnell kommen, will doch endlich einen Schneemann bauen...
genug erzählt:
heute finden sich unsere Freunde, aus der FanFiktion "Wunder der Heiligen Nacht" in der Küche Weihnachtsbäckerei wieder!
Viel Spaß beim lesen ~
In der Weihnachsbäckerei ... 2. Dezember
„Halleluuuuuuuja!“
Voller Weihnachtsfreude lief Mimi durch die Räumlichkeiten ihrer
Gastgeberin. „Sie scheint wirklich gut gelaunt zu sein.“, kommentierte
Cody ihr Verhalten, sodass die nebenstehende Person fröhlich nickte.
„Weihnachtsstimmung halt…“, wisperte sie und schaute aus dem Fenster. Er
war immer noch nicht gekommen. Dabei hatten sie sich alle für sechs Uhr
verabredet, damit sie im Nachhinein noch gemeinsam zu Abend essen
konnten. Und jetzt war es bereits kurz vor sieben. Sie wollte ihm nicht
schreiben. Ihr war es irgendwie peinlich, wissen zu wollen, wo er sich
rumtrieb. Schließlich waren sie kein Paar, also konnte es ihr doch auch
irgendwo egal sein. Aber die Möglichkeit sich zu melden, meisterte Cody
schon vor einer knappen Stunde, weil er es gewohnt war, dass der Kumpel
meistens zu früh, als zu spät dran war. Nachdenklich harrte sie aus,
während Mimi in die Küche rief. Sie wollte endlich anfangen, das sah man
dem aufgedrehten Mädchen an. Man konnte es ihr nicht verübeln. „Gut,
fangen wir an.“, erklärte der Braunhaarige und gesellte sich zu Mimi, an
die Arbeitsplatte. Und auch sie wollte endlich Beschäftigung. Ihr Gang
in die Küche wurde von einem jähen Klingeln unterbrochen. Vor ihr stand:
er. Endlich. Sie musste sich keine Sorgen mehr machen. Er war endlich
da und entschuldigte sich auf Anhieb. „Es tut mir total leid… mein Vater
wollte noch mit uns Essen gehen, da er eine Gehaltserhöhung bekommen
hatte… und ich habe mein Handy zu Hause vergessen.“ Die Langhaarige
nickte nur kurz und bat ihn herein. Schnell zog er sich die Schuhe aus
und schlüpfte in die vorbereiteten Hausschuhe.
Sein Weg führte eilig in
die Küche, in welcher er, von Mimi zu Recht gewiesen wurde. Dass er sein
Handy nicht dabei gehabt hatte, wäre keine brauchbare Entschuldigung
und er sei es jetzt Schuld, wenn weniger Plätzchen gebacken werden
konnten. Dabei hatte sie unzählige viele Backbücher – zwei Stück –
mitgebracht und wollte so vieles daraus backen. Dass sich aus den beiden
Werken nur drei Rezepte machen ließen, da die restlichen Zutaten von
vielen nicht gewollt waren ließ sie so stehen. „Aber dann können wir ja
jetzt anfangen.“, begann der Jüngste in einem ruhigen Ton und streifte
sich eine Kochschürze über. Sie jedoch beobachtete das Spektakel vom
Türrahmen aus. Er war wirklich gekommen. Natürlich hätte er nicht
einfach so zugesagt, aber es war irgendwo auch eine Überredungskunst
gewesen, ihn dazu bewegen, herzukommen.
„Du kannst gerne vorbei kommen. Zusammen backen macht doch auch mehr Spaß.“, lächelte sie behaglich, doch er starrte nur auf den riesigen Tannenbaum, welcher sich vor dem Rathaus breit machte. „Ich will dir das nicht versauen…“ Okay, jetzt war sie wirklich irritiert. „W-Wie?“, brachte sie also nur hervor, doch er schüttelte nur den Kopf. „Nein, schon in Ordnung.“ Sie überlegte kurz und nahm sich einer anderen Taktik an. „Du wolltest ja morgen gemeinsam mit Mimi backen… vielleicht hat sie es einfach nur vergessen… oder sie wollte dich noch fragen. Schließlich hatte sie erst heute früh gefragt. Sie hat von Cody erfahren, dass wir das machen wollen und –‘‘ Er schnaufte. „Ich werde kommen.“, lächelte er, sodass sich ihre Nasenspitze rot färbte. War es nun wegen der Aussage oder weil es, auch ohne Schnee, sehr kalt war.
„Kleines… alles in Ordnung?“, mit der Hand wedelnd stand Mimi vor ihr. Sie nickte nur und beteiligte sich bei dem kneten des Teiges. Bevor sie sich weiter mit dem Teig beschäftigte, schaltete sie das Radio an, welches „Jingle Bells“ ertönen ließ. Wie man es von Mimi gewohnt war, sang sie beschwingend mit und entlockte so den anderen ein Grinsen. „So schlecht singe ich doch gar nicht…“, stellte sie beleidigt fest. Als das Lied erneut beim Refrain angekommen war, machten es die Freunde nach und erfüllten die Küche mit Noten.
„So… das letzte Blech.“, schnaufte er, nachdem er eben dieses in den Backofen geschoben hatte. „Wollen wir sie noch mit Schokolade beträufeln?“ Diese Frage kam von Mimi und die Gastgeberin erinnerte sich an das erste Mal Plätzchen backen mit Mimi. Bei diesem Event ist ihr die Schüssel, voll mit flüssiger Schokolade auf die Plätzchen gefallen und da das Blech nicht richtig auf der Arbeitsfläche stand, lagen diese anschließend auf der Erde. Mimi begann zu weinen, weil es ihr so leid tat und ihre Freundin versuchte sie mit der Äußerung zu trösten, dass das was auf dem Boden lag ebenso verbrannt, wie nun zerstört war. Sie grinste Richtung Mimi, welche schon die Schokolade zum Schmelzen brachte. „Klappt das, Mimi?“, fragte Cody zögerlich, so, dass sie ihn böse anfunkelte. „Natürlich!“, gab sie schnippisch zurück. Es war doch schließlich ein Kinderspiel sich dem Schokolade schmelzen anzunehmen. Doch bei der Drehung zur Arbeitsfläche, welche in ihrem Rücken lag stolperte sie über ihre eigenen Füße, sodass die Schlüssel wieder den Weg auf das Blech fand. Aber er wollte es retten und zog das Blech in letzter Sekunde zurück auf die Arbeitsplatte. Doch dieses war vor wenigen Minuten noch im Backofen gewesen, was die leichte Verbrennung an seiner Hand bewies. Sie stieß einen entgeisterten Schrei aus und Cody forderte ihn auf, seine gerötete Fläche unter Wasser zu halten. Währenddessen lief sie eilig in das Wohnzimmer, in welchem sich der Schrank befand, welcher Pflaster, Verbände und Co. beherbergte. „Es tut mir so leid!“, erklärte Mimi. Ihr Gegenüber lächelte nur schief. „Alles in Ordnung, mach dir keinen Kopf…“ Vorsichtig kam der heimliche Schwarm auf ihn zu. In der Hand ein Verband. „S-Soll ich vielleicht…“ Dankend nickte er, sodass beide in das Wohnzimmer gingen. Ihre Eltern waren nicht zu Hause, also hielt sie es für das beste, den Notarzt zu verständigen. „Ach, so schlimm ist es nicht…“, reagierte er auf das Angebot. Das nun schüchterne Mädchen nickte kurz und bat um seine Hand. Bei der ersten Berührung zuckte er kurz zusammen, was ihr nicht entging. „Sag, wenn ich aufhören soll.“ Ihr Gegenüber nickte nur kurz und traute sich nicht recht ihr in die Augen zu sehen. Oder bildete sie sich das nur ein? Wisch er ihren klaren Blicken aus?
„Ich bau nur Mist…“, quälte Mimi sich, doch Cody nahm sich den Plätzchen im Backofen an, welche drohten eine dunkle Farbe anzunehmen. „Mach dir keinen Kopf…“, erklärte der Braunhaarige und legte das letzte Blech auf die Arbeitsplatte. „Ihm geht es gut… es ist nur eine leichte Verbrennung.“ Mimi war empört. „Leicht? Das reicht doch schon!“ Ihr Nachbar schnaufte.
„So… ich hoffe es ist besser.“, lächelte sie. Er tat es ihr gleich. „Ich hoffe nächstes Mal sieht das Plätzchen backen anders aus.“, erklärte er, während sie gemeinsam die Küche betraten. „Es tut mir sooooo leid!“, erneut brach Mimi in einem Heulkreis aus und umarmte ihren Kumpel stark. Dieser erwiderte ihre Umarmung und lächelte. „Es ist alles in Ordnung…“ Das Mädchen, welches im Türrahmen stand, verspürte einen Stich. Einen Schlag ins Gesicht. Was war denn nun los? „Du, meine Mutter hat eben angerufen, dass ich schon nach Hause kommen solle. Entschuldige bitte…“, holte Cody sie wieder in das Hier und Jetzt. Und doch nickte sie nur. „Ich werde dich nach Hause fahren…“, erklärte Mimi und bekam ein kurzes Dankeschön. Und wieder brodelte es in ihr. Um ihrer Gefühlslage entgegen zu wirken, verabschiedete sie sich ungewohnt schnell und schon nach wenigen Minuten waren ihre Gäste vor der Tür. Langsam bewegte sie sich in die Küche und putzte sich durch die Gegend wie in Trance. Was war nur mit ihr los? Die beiden waren Freunde. Aber… wieso wollten sie erst alleine den Abend verbringen? Ihr wurde mulmig zumute. Ihre Vorstellung zeigte etwas, doch das wollte sie nicht wahr haben.
Ich hoffe das heutige Kapitel hat euch gefallen...
verratet mir doch mal, welche Aktivitäten ihr mit Weihnachten verbindet ~
Oh nein, wie mies :o
AntwortenLöschenHoffentlich ist alles nicht so, wie es scheint! ^^
Tolles Kapitel! Freue mich auf die Fortsetzung!!! <3
Dann werde ich mich doch jetzt mal an die Fortsetzung setzen :3
LöschenBrief ist heute übrigens rausgegangen <3